Ausflug nach Italien – Foccacia ist fertig!

Manches schmeckt so richtig frisch ja bekanntlich am besten – Brot gehört meiner Meinung nach voll dazu!

Foccacia5Und da wir mit einer leichten Tomatensuppe ein entfernt italienisches Rezept in der Vorbereitung hatten. bot sich solch ein super frisches und würziges Brot dazu an. Viel zu gut ist es zuzubereiten und es schmeckt mit ein paar Kräutern und Gewürzen selbstgemacht auch am besten. Gutes Olivenöl ist hier der Schlüssel zum Erfolg, wie ich finde! Während nun also der Fleisch und Zwiebeln für die Suppe braten und die Tomaten schon klein geschnitten sind krempel ich fix die Ärmel hoch und widme mich dem Brotteig.

 Zutaten hat man dafür meist alle im Haus, weshalb einer kurzfristigen Backaktion auch nichts im Wege stand. Ihr braucht lediglich:

700 g Mehl, 100 ml Öl (am besten richtig leckeres Olivenöl – man merkt einen Unterschied!), 1 P. Trockenhefe, 2 Tl Salz, Pfeffer nach Belieben

Zum Bestreichen: 3 EL Öl und Wasser, 1 TL Salz und ihr habt die Wahl: Rosmarin, Thymian, grobes Meersalz, Lavendelsalz, Kümmel…. was das Herz gehrt!

Nun also zur Zubereitung. Dafür braucht ihr in erster Linie Geduld denn es handelt sich ja um einen Hefeteig. Mehl, Pfeffer und Hefe gebt ihr in eine Schüssel und erwärmt währenddessen das Wasser bis es lauwarm ist. Dazu gebt ihr das Öl und löst das Salz. Schüttet die Flüssigkeit auf das Mehl und fangt in Ruhe an zu kneten. Mein Tipp wäre echt eine Maschine oder ein Rührgerät mit Knethaken, denn mit den Händen wird es tatsächlich eine super klebrige Angelegenheit. Der Teig ist sehr weich und hängt überall fest und es braucht bestimmt so 5 Minuten bis sich ein Teig gebildet hat. Den löst ihr mit Hilfe eines Teigschabers vom Schüsselrand und gebt einen Teelöffel Öl darüber. Dreht den Teigklumpen so lang in Öl bis er ganz in sich geschlossen ist und in der Schale „herum rutscht“. 🙂

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Wieder dürfen wir warten, ein Hefeteig möchte schließlich keine Eile. Ich koch in der Weil die Suppe fertig, geh mit dem Hund oder erledige eine von tausend anderen Dingen, die man immer so auf seiner „To do Liste“ hat. Nach zwei Stunden stoßt ihr den Teig zusammen und trennt ihn in zwei Klumpen. Je einen gebt ihr auf ein Blech. Legt es vorher mit Backpapier aus oder Maismehl, so bekommt die Foccacia auch den typischen Boden! Ich liebe auch Pizza einen Boden der auf Maismehl (Polenta) gebacken wurde, einfach himmlich knusprig! Mit einem Stiel oder wahlweise dem Finger könnt ihr viele Dellen in den Teig drücken. Denn nun bestreicht ihr ihn noch mit Öl, Wasser und Gewürzen. Dann darf er noch mal eine halbe Stunde ruhen und bei 225° etwa 20 Minuten backen. Unser Ofen war sogar fast ein bisschen schneller, also lieber mal schauen zwischen durch!

Und lasst es euch nicht nehmen, ein Stück gleich warm zu probieren! Besser wird es nicht mehr 🙂

Liebe Grüße, eure Johanna

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3 Gedanken zu “Ausflug nach Italien – Foccacia ist fertig!

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