Kleiner Ausflug in die Schweiz

Um ein Land kennen zu lernen, gehört es für mich dazu sich auch durch die regionalen Spezialitäten und kulinarischen Besonderheiten zu probieren! In der Schweiz, genauer in Graubünden durfte ich diese Nascherei kennen lernen! Gehaltvoll und süß passt es gut zu den kalten Wintern dort! Wenn sich draußen der Schnee türmt gibt einem ein Stück Engadiner Nusstorte von Innen Wärme und einen wohlig vollen Bauch 🙂

Nuss2Ich selber komme von einem Hof mit Nussbaum, weshalb Nüsse bei uns immer da waren… und tolle Rezepte zur Verwertung der Walnüsse waren immer gebraucht!

Da so eine große Torte, bzw. so ein großer Kuchen nicht viel zu gehaltvoll ist habe ich kleine Törtchen gebacken, was sich als sehr gut bewiesen hat! Sie halten sich sehr lange und werden sogar noch ein bisschen besser, wenn man die Törtchen eine Weile durchziehen lässt!

Eingepackt in den Mürbeteig wird die Nussmasse. Diese bereitet ihr wie folgt: 100 Walnüsse werden klein gehackt. Währenddessen schmelzt ihr schon 100 g Zucker in einem Topf und gebt, sobald dieser zu Karamell geworden ist die Nüsse dazu. Langssam schüttet ihr nun 80 ml Milch dazu. Vorsichtig dabei, denn die Masse kann sehr stark aufsprudeln und hoch kommen, da die kalte Milch ins heiße Karamel kommt. Kocht die Masse solang ein bis sie wieder homogen ist und Walnüsse schön von Karamell umschlossen sind. Dann muss die Nussmasse auskühlen.

Nuss3Den Mürbteig könnt ihr auch ganz angenehm vorbereiten. Vielleicht einen Abend vorher oder so! Ihr verknetet dafür 150 g Mehl mit etwas Salz, 40 g Zucker,  1 Päckchen Vanillezucker, 75 g Butter und etwas kaltem Wasser. Beeilt euch beim kneten, damit der Teig nicht zu warm wird oder nehmt den Knethaken zur Hilfe. Ist der Teig dann über Nacht oder mindestens zwei Stunden im Kühlschrank gewesen rollt ihr die Böden aus. Diese sollten so groß sein, dass sie auch den Förmchenrand abdecken, etwa vier Zentimeter hoch. Stecht den Boden ein paar Mal mit der Gabel ein. Dann füllt ihr die Nussmasse in die Förmchen und drückt diese platt, also so dass nicht mehr viel Luft zwischen den Nüssen ist. klappt den Teigrand über die Masse, sofern möglich, denn nun rollt ihr den restlichen Teig aus um kleine Deckel auf die Törtchen zu setzen! Die Deckel verschließt ihr, indem ihr mit einer Gabel den Deckelteig auf den über geklappten Rand drückt. Stecht auch den Deckel noch mal mit der Gabel ein und ab in den Ofen.

Je nachdem welche Form ihr gewählt habt, variiert auch die Backzeit. Ich habe Törtchenformen mit einem etwa 7 c, Durchmesser gewählt. Diese brauchen 30 Minuten bei 180° Grad im Ofen!

Hübsch schaut es aus, wenn ihr die fertigen Törtchen noch mit Puderzucker bestäubt!

Nuss

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