Sammlerglück – Blaubeerstrudel

Die Geduld und Ausdauer beim Pflücken wird bei Blaubeeren so sehr belohnt! Ich mag ja schon gerne die Früchte aus dem Laden, diese dicken, runden Kulturheidelbeeren aber noch viel besser schmecken einfach die wilden Heidelbeeren aus dem Wald. Momentan sind sie reif und wer Glück hat und einen Wald in der Nähe sollte sich mal die Zeit nehmen, loszuziehen die kleinen schmackhaften Beeren zu pflücken. strudel2

Aus meiner ersten Ernte habe ich einen Strudel gebacken. Frisch und warm hat er sehr gut geschmeckt aber auch kalt an den Tagen danach war er einfach super! Die Beeren haben, gerade weil sie so klein sind und an der Sonne gereift und nicht mit zu viel Wasser aufgepumpt sind ein unheimlich starkes Aroma, weshalb sie auch wenn es nicht so viele sind einfach super in Gebäck schmecken! strudel1

Für den Strudelteig braucht ihr: 250 g Mehl, 3 El Öl, etwas Salt und warmes Wasser. Ihr könnt den Teig gut vorbereiten, er braucht mindestens eine halbe Stunde zum Ruhen bevor ihr ihn weiterverwenden könnt aber auch ein bisschen länger schadet nicht. Verknetet das Mehl mit dem Öl und Salz und gebt so viel Wasser dazu, bis der Teig bindet. Dann streicht den Teigkloß noch mit Öl ein und lasst ihn ruhen. Der Teig wird klebrig. zäh, da das Wasser die Klebestoffe im Mehl löst und das ermöglicht es den Teig später auszuziehen. Das Öl verhindert, dass das Wasser wieder wegtrocknet.

Für die Füllung braucht ihr: etwa 250 g Heidelbeeren (oder so viele wie ihr sammeln konntet) und 1 P. Puddingpulver, 6 EL Zucker und 100 g Sahnequark sowie 350 g Magerquark. Mischt erst den Zucker mit dem Puddingpulver und rührt dies dann unter den Teig. Ggf. könnt ihr noch etwa 6 EL Milch dazu geben.

Die Heidelbeeren solltet ihr gut waschen und dann abtropfen lassen.

Nehmt nun den Teig und rollt ihr dünn aus. Dann bestreicht ihr ihn mit Butter und zieht ihn mit den Händen aus einander. Das sollte gut funktionieren ohne das der Teig reist. Ihr könnt ihn so dünn zeihen, dass man fast durchgucken kann. Man sagt immer, dass man durch einen guten Strudelteig eine Zeitung lesen kann! So dünn muss es nicht sein, aber versucht es mal! legt den Teig dann auf ein Backpapier und streicht die Quarkmasse auf eine Seite. Darauf streut ihr die Heidelbeeren und klappt dann erst die kurze Seite der Teiges hoch und dann die lange Seite über. So sollte er fast eingerollt sein. Eventuell müsst ihr die Enden auch noch ein bisschen zu drücken. Und ab in den Ofen! 🙂 strudel4

Der Strudel braucht etwa 45 Minuten bei 200 Grad Unter- und Oberhitze. Lasst ihn nach dem Backen noch ein wenig auskühlen und lasst es euch dann schmecken!

Liebe Grüße,
Johanna strudel5

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3 Gedanken zu “Sammlerglück – Blaubeerstrudel

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