Meine Fastenzeit 2017

Der Ursprung der Fastenzeit liegt eigentlich in der Religion. Doch heute hat das Fasten für die meisten Menschen nichts mehr mit Glauben und Gott zu tun, sondern mit sich selbst und dem eigenen Körper.

Und ganz egal, was der Ursprung und die Motivation ist: die meisten, die schon einmal eine Zeit lang Verzicht geübt haben, sind sich wohl einig: Fasten tut gut. Da bietet sich die traditionelle christliche Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern an, um 40 Tage auf etwas zu verzichten, was „Genuss“ ist oder dem Körper nicht gut tut.

Für mich gehört die Fastenzeit vor Ostern schon seit einigen Jahren dazu. In den ersten Jahren – als Teenager – habe ich auf Süßigkeiten verzichtet. Und das war und ist für mich echt nicht leicht, denn ich liebe Schokolade und Co. 😀 Ein richtiger Verzicht also. In den letzten Jahren ist dann der Verzicht auf Fleisch dazugekommen. Das war auch gar nicht so schwer, weil meine ganze Familie Fleisch gefastet hat und wir auch eigentlich nicht besonders viel Fleisch essen.

Dieses Jahr habe ich beschlossen Fleisch zu essen, um genügend Eiweiß zu essen, und nur Wurst wegzulassen. Ich weiß, man kann sich auch vegetarisch oder vegan eiweißreich ernähren, aber mir reicht der Verzicht auf Wurst dieses Mal. Dafür möchte ich diese Fastenzeit nämlich noch möglichst allen Industriezucker weglassen. Keine Süßigkeiten, kein Gebäck vom Bäcker, kein normaler Kuchen und kein Eis. Backen will ich trotzdem weiterhin, aber möglichst ohne normalen Zucker. Kokosblütenzucker ist okay für mich, ich will aber versuchen möglichst mit dem Fruchtzucker von Datteln, Bananen und Co. auszukommen.

Und daneben werdet Ihr in der nächsten Zeit wahrscheinlich vermehrt herzhafte Rezepte finden – da gibt es noch einige, die ich verbloggen möchte. Um mir Inspiration zu holen, habe ich schon einmal meine bereits verbloggten Rezepte ohne Industriezucker rausgesucht:

Apfelkuchen mit Kichererbsen

apfelkuchen-mit-kichererbsen

Apfel-Zucchini-Brot

Zucchini-Apfelbrot von Törtchenfieber

Gesundheitsbällchen

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Rhabarber-Bananen-Muffins

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Müsli-Muffins

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Fastet Ihr auch? Das würde mich echt interessieren!
Und wenn Ihr gesunde, mit Früchten gesüßte Rezepte für mich habt, dann immer her damit!

Liebe Grüße Julia

 

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15 Gedanken zu “Meine Fastenzeit 2017

  1. Ja, wir fasten auch! Wir verzichten dieses Jahr auf Fleisch und gekaufte Süßigkeiten (selbst gemachtes/gebackenes ist erlaubt). Das Verzichten auf Zucker muss ich auch mal versuchen. Na, es gibt ja immer noch nächstes Jahr 😉

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    1. Liebe Bernadette,
      Genau, man muss ja nicht alles auf einmal machen 😉 Irgendwann will ich auch mal das Projekt Zuckerfrei versuchen, also komplett ohne Zucker, aber im Moment habe ich keine Lust auf mein geliebtes Obst zu verzichten 😉
      Fastet bei dir die ganze Familie/der Haushalt?
      Liebe Grüße Julia

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      1. Also mein Mann und ich fasten gemeinsam und die Kinder zu Hause gezwungenermaßen auch. Bei der Tagesstätte gibt es Fleisch, also muss ich wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, dass meine Söhne ihren geliebten Schinken für 40 Tage nicht bekommen 😂
        Auf Obst könnte ich nur schwer verzichten… ich wüsste dann gar nicht mehr, was ich essen sollte 😆🤔

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  2. Oh der Apfelkuchen sieht ja toll aus!
    Das Prinzip der Fastenzeit finde ich zwar gut, selber fasten tu ich aber nicht. Auf Industriezucker verzichte ich eh weitestgehend, auf Alkohol zwangsweise schon seit fast 9 Monaten 😉 Und anderweitig einschränken will ich mich in den letzten Wochen bzw Tagen der Schwangerschaft nicht, dazu müsste ich mich davor eingehend mit dem Nährstoffausgleich beschäftigen, wenn ich z.B. Fleisch weg lasse.
    Den Verzicht auf bestimmte Produkte finde ich aber generell sehr gut, denn oft merkt man dann erst, dass man manche Dinge eigentlich gar nicht braucht, dass es einem ohne besser geht oder man weiß sie einfach wieder richtig zu schätzen. Ich lass das gern mal unterm Jahr einfließen.
    Letztens hab ich mal Eiskonfekt gemacht, das ohne Industriezucker auskommt, das wurde mit Dattelmus gesüßt. Es wurden 5 Datteln mit 5 EL Wasser püriert. Damit werd ich jetzt öfter mal süßen, war echt lecker.

    LG, Katja

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    1. Liebe Katja,
      Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! 🙂
      Da ist es klar, dass man so ausgewogen und normal wie möglich essen sollte 🙂
      Ich habe die letzten Tage gemerkt, dass mir Schokolade (die ich eigentlich über alles liebe!) fast nicht fehlt – ich hatte bisher nur 2x das Bedürfnis ein Stückchen zu essen und hab stattdessen dann Joghurt mit ein bisschen Xucker gegessen, das war auch super!
      Und das Süßen mit Datteln werde ich morgen früh bei Waffeln ausprobieren 🙂
      Liebe Grüße Julia

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  3. Hallo Julia
    Gerade über deinen Blog gestolpert. Ich verzichte auch auf Zucker, nicht nur während der Fastenzeit. Im normalen Alltag ist es eher ein Zuckerreduziert mit gewissen Ausnahmen. Während der Fastenzeit jetzt jedoch konsequent und zusätzlich auch auf Zuckerersatz, der sonst für mich in Ordnung ist.
    Deine Rezepte hören sich sehr lecker an. Ich nehme gerne das ein oder andere mit ;-). Danke dafür!
    lg Anita

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    1. Liebe Anita,
      Wow Respekt!
      Für mich ist Zuckerersatz im Moment okay, aber ich glaube das ist in meiner Phase auch wichtig, um nicht die Motivation und Lust zu verlieren.
      Verzichtest du dann auch auf Obst und zb Datteln als Süßungsmittel?
      Ich will auch nach der Fastenzeit weiter möglichst wenig Zucker essen, vielleicht bin ich dann ja nächstes Jahr um diese Zeit auch in deiner Situation – das wäre super!
      Liebe Grüße Julia
      P.S.: Ich schau jetzt gleich mal auf deinem Blog vorbei 😉

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      1. Danke 😄. Nein, ich bin davon überzeugt, dass alles was uns die Natur einfach so zur Verfügung stellt, nicht falsch sein kann. Früchte esse ich daher und auch getrocknete Datteln oder anderes Trockenobst ist für mich absolut ok und im Mass kein Thema. Nach der Fastenzeit kommen auch Zuckerersatzprodukte wieder zum Einsatz. Darauf zu verzichten erhöht für mich die Challenge ein wenig.
        Lese gerne weiter bei dir, wie‘ s dir ergeht 😉🤗
        Lg
        Anita

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