Rückblick – Woche 1 und 2 der Fastenzeit ohne Industriezucker und Weißmehl

Nachdem ich am Anfang der Fastenzeit über meine Vorsätze für die Fastenzeit geschrieben habe, möchte ich Euch jetzt auch auf dem Laufenden halten, wie es so klappt auf Industriezucker und Weißmehl zu verzichten. Abends versuche ich außerdem möglichst alle Kohlenhydrate wegzulassen und Low Carb zu essen. Aber lest selbst wie die ersten 2 Wochen verlaufen sind.

Woche 1

Die 1. Woche ohne Industriezucker und Weißmehl lief ziemlich gut – beides hat mir eigentlich gar nicht gefehlt. Meine tägliche Süßigkeiten-Dosis habe ich durch Obst oder Joghurt mit Xucker ersetzt und ich hatte nur 1-2 Mal ein bisschen Sehnsucht nach Schoki. Das Weißmehl aus dem Alltag auszuschließen ist nicht ganz so leicht: Bei meiner Arbeit in der Tafel hat mit das Gebäck totale Lust auf Hörnchen und Co. gemacht und bei meiner Oma gab´s unter der Woche Nudeln als Beilage, die konnte ich natürlich nicht ablehnen 😉 Zuhause möchte ich normale Nudeln aber in Zukunft durch die Vollkornvariante ersetzen. Sonst gab es als Sättigungsbeilage mittags Naturreis und Quinoa und abends einfach Salat oder Gemüse. Besonders das vegane Quinoa-Chilli war besonders lecker, das Rezept findet Ihr hier. Außerdem habe ich mein erstes Low-Carb-Brot gebacken und es schmeckt ziemlich gut – vor allem mit Belag! Notiz an mich: das gehört in den Kühlschrank!

Quinoa-Chilli mit Avocado - vegetarisch und schnell - Rezept
veganes Quinoa-Chilli – die Farben machen direkt gute Laune oder?

Woche 2

Die Woche fing perfekt an: Mit meiner Schwester und einer Freundin habe ich am Montagmorgen ein gemütliches Waffelfrühstück gemacht. Um mein Fasten einzuhalten habe ich den Waffelteig aus dem Buch Gesund kochen ist Liebe von Veronika vom Blog Carrots für Claire gemacht und ein bisschen abgewandelt. Gesüßt waren die Waffeln mit eingeweichten Datteln und geriebenem Apfel und dazu gab es für mich Naturjoghurt, Bananenscheiben und selbstgemachte Erdbeer-Kiwi-Chiamarmelade – soo lecker sag ich Euch! Auch die Mädels fanden die Waffeln sehr lecker – auch wenn man das Vollkornmehl doch ziemlich schmeckte.

ollkornwaffeln mit Naturjoghurt, Bananen und Erdbeer-Chiamarmelade

Am Mittwoch und am Samstag war dann jeweils Familiengeburtstag. Bei beiden gab es abends Lasagne (1x Fleisch, 1x Lachs und Spinat) und für die Kuchentafel habe ich jeweils einen gesunden Kuchen gebacken, sodass ich am Kaffeetisch nicht traurig daneben sitzen musste. Am Mittwoch gab es den Himbeer-Bananenkuchen mit Käsekuchenfüllung, den Ihr schon ganz frisch auf dem Blog findet.

gesunder Himbeer-Banenenkuchen mit Kaesekuchenkern
Himbeer-Banenenkuchen mit Käsekuchenkern

Am Samstag habe ich auf Wunsch des Geburtstagskinds (mein Papa ;-)) eine gesunde Beeren-Biskuit-Torte gebacken. Das Rezept war wieder aus dem Buch Gesund kochen ist Liebe. Sie war total lecker, aber mit dem Biskuit war ich noch nicht so zufrieden, deswegen landet sie erstmal nicht auf dem Blog.

gesunde Beeren-Biskuittorte
gesundes Beeren-Biskuittörtchen

Neben Geburtstagen habe ich diese Woche meine allererste Buddhabowl gemacht. Gefüllt war sie mit Süßkartoffeln, Mangold, Kichererbsen, Salat, Spiegelei und und und… So lecker und sättigend sag ich Euch! Sonst gab es viel Obst und Gemüse, aber auch Magerquark, Fleisch und Fisch, um meinen Eiweißbedarf zu decken.

Buddhabowl mit Kichererbsen und Süßkartoffeln
Buddhabowl mit Kichererbsen und Süßkartoffeln

Wie Ihr seht, ist bei mir der Verzicht auf normale Nudeln aus Weißmehl ziemlich schwierig. Vor allem wenn ich auswärts bei Freunden oder Verwandten zum Essen bin, will ich nicht nein sagen. Deswegen habe ich mich entschieden das Ganze bei Nudeln etwas lockerer zu sehen, vor allem weil ich sonst bisher nicht gesündigt habe.

Jetzt bin ich gespannt auf Eure Meinung: Interessieren Euch Beiträge wie diese? Oder wünscht Ihr Euch lieber mehr „klassische“ Rezeptbeiträge? Für mich ist es echt interessant, mal auf meine Woche und mein Essen zurückzublicken und zu sehen, wie gut es mir mit der gesünderen Ernährung geht.

Liebe Grüße Julia

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6 Gedanken zu “Rückblick – Woche 1 und 2 der Fastenzeit ohne Industriezucker und Weißmehl

  1. Super wie du durchhälst, wirkt trotzdem sehr abwechslungsreich deine Ernährung 🙂 Zu Nudeln gibt’s im Bioladen bei uns Linsennudeln als Alternative, mit herzhafter Bolognese Soße finde ich die eine echter Alternative, allein sind sie vom Geschmack her allerdings eher fad 😀

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    1. Dankeschön! 😊
      Ich habe auch Vollkornnudeln daheim und finde die echt lecker, das Problem ist einfach, dass ich ja nicht meine eigenen Nudeln mitbringe, wenn ich irgendwo zum Essen eingeladen bin 😅🙈 Aber danke für den Tipp 😊
      Liebe Grüße Julia

      Gefällt 1 Person

  2. Fasten, egal in welcher Form, ist immer eine tolle Möglichkeit, ein reset zu machen und die eigenen Essgewohnheiten zu überprüfen. Das Beste ist immer, wenn man SELBST merkt, wie gut es einem bekommt, z.B. auf Zucker zu verzichten, und nicht nur darüber liest, dass es angeblich gesünder ist, auf Zucker zu verzichten. Ich habe auch gerade 2 Wochen Saftfasten hinter mir und bin vollauf zufrieden 🙂 LG Silke

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    1. Liebe Silke,
      Ja das stimmt! Und es fällt ja auch viel leichter auf etwas zu verzichten, wenn es aus einem selbst kommt und man sich das nicht von außen aufzwingen lässt.
      Das freut mich! Komplett auf feste Nahrung habe ich bisher erst 3 Tage verzichtet, danach war ich aber auch wieder froh, feste Nahrung essen zu dürfen 😉
      Wie unterschiedlich da doch die Erfahrungen sind!
      Liebe grüße Julia

      Gefällt 1 Person

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