Rückblick: Slow Food Messe Stuttgart

Es ist schon wieder ein bisschen her, dass vor 2 Wochen in Stuttgart die Tore der Frühjahrsmessen geöffnet haben. Mit dabei war unter Anderem der Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe von Stuttgart. Und ich.

ich messe
Bereit für die Messe

messe stuttgart
Hier war es noch schön leer

Slow Food: darunter versteht man bewusstes, genussvolles und regionales Essen. Also genau das, was ich schon länger möglichst viel beherzige. Und genau das, was man auf der Messe findet. Die Slow Food Bewegung stammt ursprünglich aus Italien, und genau das hat man auf der Messe auch bemerkt. Es waren viele Produkte aus Italien vertreten: Wein, Olivenöl, Gebäck, Oliven, Käse. Und auch Alkohol war mehr als genug vertreten: besonders (Craft) Beer, Wein, Whiskey und Gin gab es zu genüge – und ich konnte nichts davon probieren, musste ich doch abends noch mit dem Auto zurück nach Hause fahren!

Aber auch für mich gab es allerhand Leckereien. Aber von vorne: Ich bin am Samstag, kurz vor Öffnung der Messe um 10 Uhr, dort angekommen und habe mich vor dem Bloggertreffen um 11 Uhr schon einmal in Ruhe umgesehen. Das war auch echt gut so, denn nachmittags war wirklich die Hölle los! Beim Bloggertreffen habe ich dann wieder spannende und tolle Blogs und die Menschen dahinter kennen gelernt – das finde ich immer besonders schön und spannend. Außerdem waren einige Aussteller da, die ihre Ideen vorgestellt haben und für Gespräche bereit waren. Besonders spannend fand ich die Confiserie Simon aus Passau, den Onlineshop für Dry Aged Fleisch eatventure und Christian Mittermeier, der von AEG da war.

Christian Mittermeier von AEG
Christian Mittermeier bei AEG

Feinste Schokolade

Die Chefs von der Confiserie Simon und von eatventure haben uns dann direkt noch zu ihrem Stand zum Probieren eingeladen – da sage ich doch nicht nein 😉 Bei der Confiserie Simon gab es gleich Schokolade in 3-facher Form für mich: geniale Bio-Schoko-Cookies von knusperreich, Trinkschokolade mit Eierlikör und die edle Schokolade. Besonders spannend fand ich dort die Kombination weiße Schokolade mit Salz und Heidelbeeren, die eine Hommage an die Heimat Passau ist. Von dort wurde das Salz früher nämlich über den goldenen Steig nach Böhmen transportiert und machte Passau zu einer wohlhabenden Stadt (ich habe aufgepasst im Museum, als ich dort eine Freundin besucht habe ;-)).

Danke an Patrick Pinkepank für das Foto

confiserie simon

Dry Aged Fleisch

Nach dem Süßen kam dann das Herzhafte an der Reihe: eatventure produziert nachhaltiges und regionales Dry Aged Fleisch und die Begeisterung von Gründer David Schrand ist direkt auf mich übergesprungen. Er hat Fleischtechnologie studiert (ja, das kann man wohl studieren ;-)) und danach selbst begonnen, Fleisch länger als gewöhnlich abzuhängen und daraus Dry Aged Fleisch zu machen. Bei ihm bekommt man nur nachhaltiges, regionales Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung. Das finde ich sehr wichtig, vor allem da ich mich in letzter Zeit verstärkt mit dem Thema auseinander gesetzt habe. Ich finde bei Fleisch schmeckt man die Qualität einfach. Und genauso war es dann auch bei dem Filet und Rumpsteak, das ich gegessen habe: einfach unglaublich lecker!

eatventuresteak eatventure

Nachhaltiger Kakao

Neben dem Bloggertreffen habe ich auch auf der Messe einige interessante Aussteller mit tollen Produkten kennenlernen dürfen. Besonders beeindruckt hat mich PERÚ PURO, eine Initiative, die Bio-Kakao-Produkte verkauft, um Kleinbauern in Peru zu unterstützen und den Regenwald zu schützen. Es hat mich echt beeindruckt, wie sehr das Team von PERÚ PURO hinter ihren Werten steht. Und die Kakaonibs und besonders der Kakaotee, der total nach Schokolade schmeckt, waren echt super lecker! Wenn Ihr also demnächst mal etwas davon braucht, dann schaut doch mal bei Ihnen im Onlineshop vorbei – die Preise sind auch echt in Ordnung.

kakaonibs

Spannendes Getreide

Und zu allerletzt habe ich noch zwei für mich neue Getreidearten kennengelernt. Zum Einen war das holzgeröstete Dinkelvollkornmehl von rösterreich, das einen besonders intensiven Geschmack hat. Die Cookies damit waren total lecker und ich habe schon eine Idee, was ich damit backen möchte 🙂 Und zum Anderen war das fränkischer Grünkern. Natürlich kenne ich Grünkern – aber bisher nur herzhaft. Bei Bernd Lauer aus dem fränkischen Altheim durfte ich einen Blaubeerkuchen probieren, der komplett aus Grünkernmehl war – und der war so gut! Damit muss ich also unbedingt Kuchen backen – das Ergebnis seht Ihr dann bald hier 🙂

Mein bisher 2. Messebesuch war wieder sehr ereignisreich und voller Impressionen, Input und neuer Ideen. Besonders schön fand ich, dass auch kleine Erzeuger dabei waren und ich ein paar davon kennenlernen durfte!

Liebe Grüße Julia

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